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Körting fordert NPD-Verbot

Berlin. Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD), hat sich für ein Verbot der NPD ausgesprochen. »Damit beseitige ich nicht die Köpfe, aber ich zerschlage die Organisation, die dahinter steht«, sagte Körting am Donnerstag in Berlin. Aus seiner Sicht sei es »unerträglich«, daß die Rechtspartei jährlich Gelder aus der staatlichen Parteienfinanzierung kassiere und damit fremdenfeindliche Propaganda finanziere. Körting betonte, der Rechtsextremismus in Deutschland agiere in einem »neuen Gewand« – weg von Schlägern, hin zu Funktionären im Anzug. Damit werde aber nur ein »menschenverachtendes Gesicht« verborgen. Trotz Änderung des Erscheinungsbildes bleibe das Ziel, gegen Andersdenkende vorzugehen und den demokratischen Rechtsstaat abzuschaffen.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2007, Seite 5, Inland

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