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Die Querelen im Führungsstreit der CSU gehen in eine neue Runde – eine Steigerung des Niveaus ist nicht zu befürchten. Zunächst hatte sich der Kölner Kardinal Meisner bemüßigt gefühlt, die Eignung von Verbraucherschutzminister Horst Seehofer für den CSU-Vorsitz mit Blick auf dessen kürzlich enthülltes Privatleben in Zweifel zu ziehen. Anschließend munkelte Stoibers Kampfpinscher Markus Söder von »echten Gegnern« Seehofers in der Partei. Zuvor waren Spekulationen, Stoiber habe eine Präferenz für Seehofer, erst lanciert und wieder dementiert worden. Stoibers designierter Nachfolger Günther Beckstein demonstrierte wiederholt seine Präferenz für den Leiter von Stoibers Staatskanzlei, Erwin Huber, als Parteichef. Inzwischen hat Horst Seehofer von einer parteiinternen Kampagne bestimmter Kreise gegen ihn gesprochen. Bis zum CSU- Parteitag im September darf weiter intrigiert, irritiert, skandalisiert und geschmiert werden.

(dsf)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2007, Seite 12, Feuilleton

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