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BKA ermöglichte Verschleppung Zammars

Hamburg. Die Verschleppung des Deutsch-Syrers Mohammed Haydar Zammar durch die CIA wurde angeblich erst durch Informationen deutscher Sicherheitsbehörden möglich. Das berichtete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel am Samstag. Die CIA hatte sich demnach nach den Anschlägen vom 11. September 2001 mehrfach beim BKA über Zammar erkundigt. Ende November 2001 habe das BKA dem FBI offiziell mitgeteilt, daß Zammar Ende Oktober nach Marokko ausgereist sei. Anschließend informierten die deutscher Ermittler ihre US-Kollegen über Zammars Rückreisepläne am 8. Dezember. Auf Initiative der CIA sei Zammar daraufhin am Flughafen von Casablanca festgenommen und später nach Syrien ausgeflogen worden.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.01.2007, Seite 2, Inland

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