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Unter Vorwand

Der Religionswissenschaftler Hans Küng ist am Sonntag in der Kreissparkasse Köln mit dem undotierten Lew-Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte 2006 ausgezeichnet worden. Küng kritisierte in seiner Dankesrede die Politik der gegenwärtigen amerikanischen Regierung als einen Rückfall in das überholte Paradigma der militärischen Aggression und Revanche. Statt einer ethisch fundierten Politik der Menschenrechte betrieben die USA »eine Völkerrecht und Genfer Konventionen mißachtende Machtpolitik unter dem Vorwand der Durchsetzung von Demokratie und Menschenrechten«.

(ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.12.2006, Seite 13, Feuilleton

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