-
29.11.2006
- → Feuilleton
Wie wir wurden, was wir sind
Der Komiker Karl Dall hat nach eigener Aussage vor der Berühmtwerdung »viele schlimme Jobs« gehabt. »Den Tiefpunkt erlebte ich als Shampoo-Hausierer. Überall wurde man davongejagt«, sagte Dall Springers heißem Blatt, der B.Z. (Dienstagausgabe). Mit 21 Jahren hätte er für 200 Mark seine Lidmuskellähmung richten lassen können. »Da hatte ich aber schon genügend Selbstbewußtsein, um darauf zu verzichten«, sagte der 65jährige über sein Markenzeichen im Gesicht.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton