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Keine Bewegung im Metall-Tarifkonflikt

Frankfurt/Main. Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie gibt es immer noch keine Annäherung. Während die Unternehmer ihr Angebot von je 1,2 Prozent mehr Entgelt in diesem und im nächsten Jahr am Freitag als »faire und realistische« Offerte bezeichneten, beharrte die IG Metall auf den von ihr geforderten fünf Prozent. Unterdessen beteiligten sich in zahlreichen Betrieben erneut rund 73000 Beschäftigte an Warnstreiks. Der Zweite Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, sagte in Frankfurt/Main, die Offerte von 1,2 Prozent bedeute für die Arbeitnehmer einen Reallohnverlust. Schließlich betrage die Preissteigerungsrate mehr als zwei Prozent.

(AP(jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2006, Seite 1, Inland

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