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Wird die GRH demnächst bespitzelt?

Berlin. Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) will prüfen, ob der Verfassungsschutz die Gesellschaft zur rechtlichen und humanitären Unterstützung (GRH) beobachten soll. Voraussetzung sei, daß es Anzeichen für verfassungsfeindliche Bestrebungen gebe, sagte Körting am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Die 1993 gegründete GRH vertritt die Interessen ehemaliger DDR-Funktionäre aus Ministerien, Justiz und anderen Bereichen. Hintergrund von Körtings Drohung sind öffentliche Veranstaltungen, auf denen GRH-Mitglieder u. a. den Leiter der »Stasi-Gedenkstätte« in Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, als Geschichtsfälscher entlarvt hatten. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.04.2006, Seite 2, Inland

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