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Funktion einer Zeitung

Verbindungen herstellen

Die jW bewirbt gegenwärtig Abonnements. Gute Gründe sprechen dafür

Von Aktion und Kommunikation
Foto: jW-Grafik
Bei uns können Sie lesen, welche Schweinerein geplant sind – verhindern können wir sie nicht

Beschäftigte sollen länger arbeiten, gleichzeitig werden aber soziale Leistungen gekürzt. Während viel genutzte Nachrichtenmedien diese Verlautbarungen aus Regierung und Wirtschaftsverbänden wiederholen, die Rente müsse reformiert und der Sozialstaat umgebaut werden, will die junge Welt dort nicht stehenbleiben. Eine Zeitung soll nicht bloß melden, was beschlossen wird, sondern analysieren, warum. Und daher fragt die junge Welt, wer was fordert, wer davon profitiert und wer dafür zu bezahlen hat. Sie fragt nach den Interessen, die dahinterstehen, und nach den Alternativen, über die zumeist gar nicht erst gesprochen wird. Darin liegt der journalistische Mehrwert der jungen Welt. In Einordnung, Kontextualisierung, Analyse. Und, dank klarer Position: Bewertung.

Der neue Arbeitsminister Alexander Schweitzer stand bereits vor seiner Vereidigung unter Druck und sollte liefern: »Und zwar so schnell und so zügig wie möglich«, drängelte Friedrich Merz. Einer Auseinandersetzung, Widerstand gar, soll keine Zeit geboten werden. Schließlich soll nicht nur bei den Alten gespart werden, sondern auch bei der Jugend und allen dazwischen. Nur nicht bei der Rüstung, den Konzernen und den Konzerneigentümern. Politische Prioritäten werden so offenkundig. Medien, die Sozialkürzungen und Aufrüstung getrennt voneinander behandeln, verschleiern die Zusammenhänge. Die junge Welt stellt genau diese Verbindung her: Das eine bedingt das andere. Und beides ist intentional, gewollt.

Und hier zeigt sich die Relevanz einer unabhängigen Zeitung. Die junge Welt ist nicht von Konzernen, Parteien, Kirchen oder staatlichen Institutionen abhängig. Sie finanziert ihre Arbeit über den Verkauf und die Abonnements. Jede neue Abonnentin und jeder neue Abonnent stärkt diese Unabhängigkeit. Abonnenten profitieren von Hintergründen und Analysen zu Kultur, Wissenschaft und Politik – und das sechsmal die Woche. Und Sonnabend gibt’s acht Seiten extra, die Wochenendbeilage, sogar mit Kreuzworträtsel. So erhält man täglich Informationen und Analysen aus marxistischer Perspektive und trägt gleichzeitig dazu bei, dass diese Zeitung weiterhin unabhängig arbeiten kann.

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.10.2026, Seite 16, Aktion

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