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Buchmesse Frankfurt

Spannende Ausblicke auf 2027

Das Programm von junge Welt auf der Frankfurter Buchmesse

Von Aktionsbüro
Foto: junge Welt
Stand der jungen Welt auf der Frankfurter Buchmesse 2024

Seit Tausenden von Jahren wird Papier beschrieben, für einen Bruchteil dieser Zeit sind gedruckte Bücher eine Ware – und noch kürzer existiert die Frankfurter Buchmesse in ihrer heutigen Form. In diesem Jahr öffnet sie vom 7. bis 11. Oktober die Tore ihrer Hallen, und die junge Welt ist wieder mittendrin. Redakteure, Autoren und Mitarbeiter des Verlags freuen sich auf Ihren Besuch und auf interessante Gespräche.

Am Stand D48 in Halle 3.0 finden Sie zwischen Verlagsprodukten, Merch und Eintrittskarten für die 32. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz täglich die druckfrische Ausgabe der Tageszeitung junge Welt mitsamt ihrer umfangreichen Literaturbeilage.

Mit einigen Programmpunkten möchten wir Ihnen auch direkt unsere Neuigkeiten vorstellen. Am Freitag abend erinnern wir mit dem traditionsreichen Cuba-Libre-Empfang unter dem Motto »Unblock Cuba! Den Wirtschaftskrieg gegen Kuba beenden« an die Proteste in den vergangenen Wochen und Monaten auf der ganzen Welt und auf Kuba selbst, das sich seit Jahrzehnten gegen die verbrecherischen Sanktionen des US-Imperialismus wehrt. Zuvor am Tag geht es noch ans Eingemachte: jW-Geschäftsführer Sebastian Carlens diskutiert mit jW-Chefredakteur Daniel Bratanovic über die Lage der Pressefreiheit in der BRD. Dabei geht es natürlich (aber nicht nur) um die jW, die einzige linke Tageszeitung der BRD, die seit Jahren mit den Auswirkungen der Beobachtung durch den Verfassungsschutz zu kämpfen hat.

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Susan Witt-Stahl, Herausgeberin des im Verlag 8. Mai erschienenen Bestsellers »Der Bandera-Komplex«, stellt den Nachfolgeband »Der Asow-Komplex« am Sonnabend um 13 Uhr vor. Dieser wird zwar erst im Frühjahr 2027 erscheinen, doch über die Recherche zur Kriegsmaschinerie, Lobby und Propaganda einer der gefährlichsten Neonazigruppierungen der Welt, die bereits NATO-Partner geworden ist, lässt sich bereits einiges berichten. Diese und die darauffolgende Veranstaltung werden moderiert von dem ehemaligen Geschäftsführer der jW, Dietmar Koschmieder, und es gibt gute Nachrichten: Melodie & Rhythmus macht weiter! Warum das Magazin für Gegenkultur sein gedrucktes Erscheinen zwischenzeitlich eingestellt hatte, jetzt aber wieder erscheinen wird, erläutert die Chefredakteurin am Sonnabend ab 16 Uhr.

Lohnenswerte Anlässe also, den Stand der Tageszeitung junge Welt zu besuchen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Verlag und Redaktion laden Sie herzlich zu Gesprächen am Stand ein.

→ Das Programm finden Sie auch noch einmal online unter jungewelt.de/frankfurt.

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 02.10.2026, Seite 16, Aktion

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Pressefreiheit schützen, Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!