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Das Plakat ist politisch
Plakatwettbewerb anlässlich der RLK. Rotes Atelier in Kooperation mit junge Welt
Rückblick: Zur Rosa-Luxemburg-Konferenz 2026 riefen das Rote Atelier und junge Welt unter der Losung »Plakate gegen Krieg« zum Plakatwettbewerb auf. Die ausgewählten Arbeiten hingen auf der Konferenz und wurden prämiert.
Die zweite Runde: »Das politische Plakat« sucht die 100 besten politischen Plakate aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, je 50 aus zwei Kategorien: angewandte Arbeiten, die 2026 tatsächlich im Einsatz waren, und freie Entwürfe. Gefragt sind Arbeiten, die über den moralischen Appell hinausgehen, von einem Klassenstandpunkt aus gestaltet sind. Es geht um politische Gestaltung, um Plakate als Agitationsmittel.
Das Rote Atelier, ein Kollektiv junger Gestalter, und die Tageszeitung junge Welt werden die 100 ausgewählten Plakate auf der 32. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz ausstellen, zusätzlich werden diese 100 Plakate als Buch im Letatlin-Verlag erscheinen.
Wir freuen uns, an die lange Tradition der politischen Plakate anknüpfen zu können. Bis zum 20. November 2026 können Beiträge auf der Website daspolitischeplakat.de eingereicht werden.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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