Zum Inhalt der Seite
Amateurfotografie

Wien als Vorbild

Jetzt teilnehmen am junge Welt-Fotowettbewerb

Foto: John Evers/jW-Fotowettbewerb
Wohnen im Wiener Sozialbau

Wohnen ist Menschenrecht. Das steht so nicht im Grundgesetz, auch wenn es Fragen der Würde essentiell berührt. Wohnraum fehlt, vor allem in Berlin. Ob Neu- oder Altbau ist oft weniger wichtig als ein intaktes Umfeld. Der Mangel ist dabei kein Naturgesetz, sondern eine Folge von Politik. Sich angesichts dieser Umstände in die eigenen vier Wände zurückzuziehen kann keine Lösung sein. Widerstand ist nötig: sich zusammentun, miteinander reden, im besten Fall sich organisieren. Das Foto von John Evers, sein Beitrag zum jW-Fotowettbewerb 2020, zeigt übrigens einen Gemeindebau in Wien. Die österreichische Hauptstadt hat bewiesen, dass kommunales Bauen möglich ist. In der Zeit des »Roten Wien« zwischen 1919 und 1934 entstanden zahlreiche Sozialbauten, die auch architektonisch bis heute sehenswert sind. Ist der rote Schirm vielleicht ein Hinweis auf diese Zeit? Oder auch nur ein Lebenszeichen: »Hier bin ich«? Wir fragen uns, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer am diesjährigen Fotowettbewerb, was passiert in Ihrem Kiez, Ihrem Block? Schicken Sie uns Ihre Impressionen!

Einsendeschluss: 17. Oktober 2026. Teilnahmebedingungen und weitere Informationen unter jungewelt.de/fotowettbewerb

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2026, Seite 14, Leserbriefe

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Pressefreiheit schützen, Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!