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Sentenz 9/11
»Verletzlich aber zeigt sich
Die feiste Fratze des Imperialismus«
*
Da implodiert der Röhrenmonitor.
Die beiden Türme stürzen wieder und wieder.
Das Bild ist hausgemacht, man sitzt davor
Und hört, es geht ein Ascheregen nieder.
In New York City, blutig seine Spur.
Die Rußpartikel kleben im Gefieder.
Das Werk von zweier irrer Islamisten,
Die machen Kunst am Bau und Todeslisten.
*
Nun sind schon viele Jahre hingegangen.
Doch wer da lebte, weiß noch, wo er war.
An diesem Tag, der hat sich fest verfangen
In Weltgeschichte und Manhattan, klar.
Im Anlass einer Totgeburt mit Zangen
Und dann in jenem Video einsehbar
Den Konsumenten aller Agenturen.
Es bleibt ein kleiner Kick in Weltzeituhren.
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Onlineabonnent*in Joachim S. aus B. 10. Sept. 2026 um 20:20 UhrLeider ist auch diese Wortmeldung inhaltlich weder dem Thema noch der Zeit gewachsen. Zum Handwerklichen sage ich lieber nichts, sonst läuft mir bei »das Werk von zweier irrer Islamisten« noch die Galle über.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
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