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Nachschlag: Urszenen

→ Terminator Genisys. Di., 14.15 Uhr, Sky Cinema Highlights

Foto: Paramount Pictures/Cinema Publishers Collection/MPC/imago
Die Geschichte wird böse enden

Beim »Terminator« geht es bekanntlich um zwei gewaltige Themenkomplexe. 1. der Neo-Luddismus und die große dystopische Angst vor der maschinellen Zukunft. 2. die sich im Verlauf der Saga zunehmend verwirrenden Gedankenspiele der Flashbacks aus möglicher Zukunft. Stellen Sie sich beispielsweise vor, Luther und Calvin wären nie geboren worden und die Pietà und nicht Verdienst und Verdammnis wäre Leitbild des Kapitalismus geworden. Nein, das ist nicht vorstellbar, antwortet der deterministische Materialist. In letzter Instanz hätte irgend etwas schon dafür gesorgt, dass ein x-beliebiger anderer den schmutzigen Job der notwendigen ideologischen Neuorientierung erledigt. Es lungerten schließlich genügend arbeitslose Mönche herum. In der Welt des Terminator glaubt man hingegen an Alternativen, der Ausgang jeder Situation ist immer wieder wichtig, gerade weil er unendlich wiederholbar, aber auch abwandelbar scheint. Vorstellungskraft setzt mechanischen Determinismus außer Betrieb. Das treibt den Terminator an. (aha)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.09.2026, Seite 14, Feuilleton

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