Nachschlag: Urszenen
→ Terminator Genisys. Di., 14.15 Uhr, Sky Cinema Highlights
Beim »Terminator« geht es bekanntlich um zwei gewaltige Themenkomplexe. 1. der Neo-Luddismus und die große dystopische Angst vor der maschinellen Zukunft. 2. die sich im Verlauf der Saga zunehmend verwirrenden Gedankenspiele der Flashbacks aus möglicher Zukunft. Stellen Sie sich beispielsweise vor, Luther und Calvin wären nie geboren worden und die Pietà und nicht Verdienst und Verdammnis wäre Leitbild des Kapitalismus geworden. Nein, das ist nicht vorstellbar, antwortet der deterministische Materialist. In letzter Instanz hätte irgend etwas schon dafür gesorgt, dass ein x-beliebiger anderer den schmutzigen Job der notwendigen ideologischen Neuorientierung erledigt. Es lungerten schließlich genügend arbeitslose Mönche herum. In der Welt des Terminator glaubt man hingegen an Alternativen, der Ausgang jeder Situation ist immer wieder wichtig, gerade weil er unendlich wiederholbar, aber auch abwandelbar scheint. Vorstellungskraft setzt mechanischen Determinismus außer Betrieb. Das treibt den Terminator an. (aha)
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
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