Nachschlag: Im Namen des Wahnsinns
→ Spritztour mit Leichenwagen. ARD-Sounds
Hat Karl-Heinz wirklich einen Mord begangen, wie er behauptet, oder doch nur eine Psychose? Seine drei Zimmernachbarn in der Psychiatrie – Joe, früher depressiver Polizist, seit einem medikamentös verursachten Koma glücklich vergnügt ohne Ende; der fernsehkranke ehemalige Elektriker Joachim, genannt »Glotze«; und Eberhardt, bis zur Bekanntschaft mit einem Polizeiknüppel bei einer Friedensdemo Professor und Friedensforscher, der sich seit dem Schlag auf den Kopf für einen großen Feldherrn hält, immer mal wechselnd, aktuell für den Marschall der Sowjetunion Boris Schaposchnikow – wollen die Wahrheit herausbekommen. In dieser grotesken Krimihörspielkomödie um einen scheinbar wiederauferstandenen und dann erneut um die Ecke gebrachten Toten, einen kriminellen Schwager und einen mehr oder weniger raffiniert fingierten Raubüberfall spricht am Ende ein Gericht im Namen des Wahnsinns spezielles Recht, bekommen alle Übeltäter ihre Strafe und wird die Beute einem guten Zweck zugeführt. (af)
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
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