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Teheran bekräftigt Forderungen an USA

Teheran. Iran führt nach den Worten seines Außenministers keine direkten Gespräche mit den USA. Man werde keine ‌Verhandlungen aufnehmen, solange Washington gegen ein im ‌Juni unterzeichnetes Übergangsabkommen verstoße, sagte Abbas Araghtschi am Sonntag laut der Agentur Mehr. Die Gespräche ‌liefen jedoch über Vermittler weiter. Zudem ​erklärte der Minister, ein ‌Abkommen mit dem Oman zur Straße von Hormus stehe kurz vor ‌dem Abschluss. Dies bedeute jedoch keine Wiedereröffnung der strategischen Meerenge, betonte Araghtschi. ‌Vielmehr lege die Vereinbarung die dann geltenden neuen Schifffahrtsrouten fest. Eine solche Wiedereröffnung hänge aber davon ab, dass ‌die USA weitere Bedingungen erfüllten. Diese skizzierte der Nationale Sicherheitsrat, das höchste Entscheidungsgremium im Land, wie staatliche Medien berichteten. Demnach dürften die USA Iran nie wieder bedrohen, zudem müssten sie den Krieg gegen Iran und dessen Verbündete in der Region endgültig beenden sowie die Seeblockade iranischer Häfen aufheben. Außerdem müssten sie den Iran für Kriegsschäden vollständig entschädigen, Sanktionen aufheben und eingefrorene Vermögenswerte »bedingungslos« freigeben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.08.2026, Seite 6, Ausland

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