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Ukraine kauft Waffen von der Türkei
Kiew. Die Ukraine kauft in der Türkei ein größeres Paket mit US-produzierten Artilleriewaffen, das auch 70 Raketen des Typs »Atacms« umfasst. Zu dem Geschäft gehören weiter zwölf Mehrfachraketenwerfer M 270, mehr als 2.500 Artillerieraketen und -granaten (47.000) mit Streumunition, wie das ukrainische Militärportal Militarnyj am Sonnabend berichtete. Es stützte sich dabei auf die offizielle Mitteilung des US-Außenministeriums an den Kongress zu dem geplanten Weiterverkauf. Demnach befürwortet die US-Regierung das Geschäft im Umfang von 283 Millionen US-Dollar. Es gilt als genehmigt, wenn die Parlamentskammern Senat und Repräsentantenhaus nicht binnen 30 Tagen widersprechen. Die verkauften »Atacms«-Raketen haben eine Reichweite von 165 Kilometern und können Russland im Rückraum der Front angreifen.
Unterdessen hat die Explosion einer mutmaßlich ukrainischen Drohne nahe einer strategisch wichtigen Gaspipeline in Bulgarien zu diplomatischen Verstimmungen zwischen Sofia und Kiew geführt. Nach einer ersten Untersuchung der Trümmer erklärte das bulgarische Verteidigungsministerium am Sonnabend, es handle sich um einen Drohnentyp, der von den ukrainischen Streitkräften »häufig verwendet« werde. Außenministerin Welisława Petrowa bestellte daraufhin die ukrainische Botschafterin für diesen Montag ein. Der ukrainische Außenamtssprecher Georgij Tichij versicherte, »dass die ukrainischen Streitkräfte kein Fluggerät vorsätzlich nach Bulgarien gelenkt haben«. (dpa/AFP/jW)
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