Er darf rein
Dem Frontmann der britischen Punk-Rap-Band Bob Vylan wurde offenbar zu Unrecht die Einreise nach Deutschland verweigert. Ende Juli wurde das Einreiseverbot aufgehoben, auf dessen Grundlage die Bundespolizei am 15. Juni Bobby Vylan (bürgerlich: Pascal Robinson-Foster) an einem Berliner Flughafen festgehalten und anschließend nach England zurückgeschickt hatte. Das erklärte der Musiker am Freitag auf Instagram. Er hatte rechtliche Schritte eingeleitet. Wie das Onlinemedium The Intercept am Sonnabend berichtete, verweigerten die Behörden Angaben darüber, warum das Einreiseverbot aufgehoben wurde. Laut dem Medium hatte die Polizei dem Rapper vorgeworfen, »eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung« darzustellen, da er antisemitische Narrative und Hamas-Propaganda verbreite. Er hatte das Publikum bei einem Auftritt beim berühmten Glastonbury-Festival Ende Juni 2025 aufgefordert, »Death, death to the IDF« (Tod den israelischen Streitkräften) zu skandieren, was in Großbritannien einen Skandal auslöste. (jW)
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