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Algeriens Präsident zu Besuch in Ankara
Ankara. In den algerischen Medien steht es im Unterschied zu den türkischen groß in den Schlagzeilen: Seit Mittwoch befindet sich Algeriens Präsident Abdelmadjid Tebboune zu einem dreitägigen Staatsbesuch in der Türkei, bei dem er am Donnerstag gemeinsam mit seinem dortigen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan die erste Sitzung des Algerisch-Türkischen Rates für strategische Zusammenarbeit leiten wollte. Dabei geht es um für Algerien existentielle Themen, wie ein Artikel auf der Infoseite Afrik.com am Mittwoch hervorhob. Schließlich unterstützt die Türkei in Libyen die »international anerkannte« Regierung in Tripolis, der Algier wiederum vorwirft, an den gemeinsamen Landesgrenzen Chaos zu stiften. In diesem Zusammenhang seien Ankara und Algier besorgt über einen gemeinsamen Gegner in der Region: die Vereinigten Arabischen Emirate, die einen »schlechten Einfluss« in Nordafrika, im Sahel und vor allem im Sudan ausübten. Nicht zuletzt aber gehe es darum, die wirtschaftliche Zusammenarbeit auszuweiten, heißt es weiter auf Afrik.com. (jW)
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