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02.05.2026
- → Leserbriefe
Ja, wo leben wir denn?
Jetzt teilnehmen am junge Welt-Fotowettbewerb!
Auf obige Frage bezugnehmend: Wir sind uns ziemlich sicher, dass es bei unseren Leserinnen und Lesern nicht die berühmte Villa im Tessin oder die teure Eigentumswohnung in der Gated Community ist, in der sie wohnen. Eher im Gegenteil. »Wohnen und Leben« klingt angesichts prekärer werdender Lebensumstände wie steigender Mieten, allgemeiner Teuerung und Sorgen um die Zukunft dabei fast schon wie ein Euphemismus. Trotz alledem gilt es, Nachbarschaften zu pflegen, Communitys aufzubauen, sich irgendwie einzurichten in diesem Leben.
Mit unserem Thema »Mein Kiez, mein Block, mein Dorf« rufen wir unsere fotobegeisterten Leserinnen und Leser auf, sich in ihrem Umfeld umzuschauen. Ganz bewusst einmal fotografisch festzuhalten, was das Besondere an den Nachbarn, den Freunden, dem Viertel ausmacht.
Vielleicht findet sich bei dieser Gelegenheit auch noch eine »Straße des Friedens«, wie ein weiteres Thema unseres diesjährigen Wettbewerbs lautet, oder es entstehen fotografische »Schnittpunkte«, die bisher noch gar nicht aufgefallen sind. Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter 18 Jahren sind aufgerufen, uns ihre Fotos zum Thema »Selbstporträt – Wer bin ich?« einzusenden, können aber selbstverständlich auch Beiträge zu den anderen Themen schicken. Also: Kamera schnappen und raus ins Leben! Das Wetter scheint ja auch mitzuspielen. (mis)
Infos und Teilnahmebedingungen unter jungewelt.de/fotowettbewerb
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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