Da kommt er
Der iranische Filmemacher Jafar Panahi ist trotz des Krieges und einer drohenden Haftstrafe in sein Heimatland zurückgekehrt. Wie die iranische Tageszeitung Hammihan berichtete, reiste der 65jährige auf dem Landweg über die türkische Grenze ein. Das meldet dpa am Donnerstag. Ein Revolutionsgericht hatte Panahi im Dezember 2025 wegen »Propaganda gegen das System« in Abwesenheit zu einem Jahr Haft verurteilt. Zudem erhielt er ein zweijähriges Reiseverbot sowie ein Verbot, politischen oder sozialen Organisationen beizutreten. Als Beweis führte das Gericht vor allem Panahis jüngsten, heimlich gedrehten Film »Ein einfacher Unfall« an. Das Werk gewann 2025 die Goldene Palme der Filmfestspiele von Cannes. Panahi war von Juli 2022 bis Februar 2023 im Iran inhaftiert. (dpa/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Feuilleton
-
Vorschlag
vom 04.04.2026 -
Die Orgie nimmt ihren Lauf
vom 04.04.2026 -
Forchheim
vom 04.04.2026 -
Der Rat der zehn Nerds
vom 04.04.2026 -
Ein Fluidum
vom 04.04.2026 -
Nach den Tagesthemen
vom 04.04.2026 -
Nachschlag: Vergessene Aufnahmen
vom 04.04.2026 -
Veranstaltungen
vom 04.04.2026
