Zum Inhalt der Seite

Ministerin verteidigt Auflagen gegenüber UBS

Zürich. Die Schweizer Finanzministerin Karin Keller-Sutter hat die geplanten Bankauflagen gegen die Kritik der Großbank UBS verteidigt. »Der Steuerzahler darf im Krisenfall nicht erneut zur Kasse gebeten werden«, begründete Keller-Sutter die seitens Regierung, Nationalbank und der Finanzmarktaufsicht Finma vorgeschlagenen Regeln am Freitag gegenüber Le Temps. UBS, die ihre bankrottgegangene Konkurrentin Credit Suisse 2023 übernommen hatte, befand es am Donnerstag für »nicht akzeptabel«, bis zu 24 Milliarden US-Dollar an zusätzlichem Kernkapital aufbringen zu müssen. (Reuters/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 22.11.2025, Seite 8, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!