Offene Türen, offener Brief
Vor der Bundestagswahl haben Akteure aus der Film- und Unterhaltungsbranche bei der Berlinale einen offenen Brief an Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) überreicht. Zu den rund 2.000 Unterzeichnern gehören Benno Fürmann, Heike Makatsch, Bjarne Mädel und Devid Striesow. In dem Schreiben fordern sie die politischen Parteien auf, jegliche Zusammenarbeit mit »rechtsextremen und demokratiefeindlichen Kräften« zu unterbinden. Darüber hinaus werde an alle Kolleginnen und Kollegen appelliert, »zur Wahl zu gehen und demokratischen Parteien ihre Stimme zu geben, die für eine offene, inklusive und tolerante Gesellschaft stehen, um sich dem Rechtsruck und dem erodierenden Demokratieverständnis entgegenzusetzen«, heißt es im Brief weiter.
Schauspielerin Anne Ratte-Polle, Regisseurin Sonja Heiss und weitere überreichten Roth eine rund zehn Meter lange ausgedruckte Fassung des Briefes nach der Premiere des Films »Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes« von Edgar Reitz und Anatol Schuster. (dpa/W)
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