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Frankreich in Finanznöten

Paris. Frankreichs Finanzministerium erhöhe sein angepeiltes Staatsdefizit für 2024 auf 5,0 bis 5,1 Prozent, da sich die Haushaltslage verschlechtert habe, berichtete die Finanzzeitung Les Échos am Mittwoch. Bislang liegt das Ziel bei 4,4 Prozent. Ein überarbeiteter Plan zum Defizitabbau solle in den kommenden Tagen an die EU-Kommission in Brüssel geschickt werden. Die EU-Vorgaben sehen eine Defizitobergrenze von drei Prozent vor. Laut Finanzminister Bruno Le Maire seien für das neue Ziel weitere Ausgabenkürzungen in Höhe von zehn Milliarden Euro unerlässlich. Geplant sei auch das Einfrieren von Sozialausgaben, insbesondere für die Krankenversicherung. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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