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Iran-Krieg

»Deutlicher« Einbruch der Konjunktur

Berlin. Die Bundesregierung rechnet im Frühjahr infolge des Iran-Kriegs mit einem Rückschlag für die Konjunktur in Deutschland. »Aktuelle Indikatoren deuten auf einen deutlichen Dämpfer im zweiten Quartal hin«, heißt es in dem am Freitag veröffentlichten Monatsbericht des Wirtschaftsministeriums. ‌Steigende Preise, Lieferkettenprobleme und Unsicherheit belasteten die Stimmung in Unternehmen wie in privaten Haushalten. In den kommenden Monaten sei weiterhin mit ‌hoher Volatilität an den Energie-, Rohstoff- und Finanzmärkten zu rechnen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.05.2026, Seite 8, Kapital & Arbeit

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  • Onlineabonnent*in Joachim S. aus B. 16. Mai 2026 um 18:48 Uhr
    Früher sagte man »Ich kriege die Krise«, wenn etwas schlecht lief. Im Neusprech der Bundesregierung heißt das: »Ich bekomme einen Rückschlag in der Konjunktur.« Also es geht abwärts, wenn es aufwärts geht. Oder aufwärts, wenn es abwärts geht. Oder so ähnlich. Die reine Achterbahn. Und da soll einem nicht schwindlig werden, wenn in Deutschland über die Wirtschaftslage geredet wird?