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GDL-Chef: Kein Grund für Verhandlungen

Dresden. Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, sah bei einer Kundgebung am Freitag in Dresden keinen Grund zur Fortsetzung von Tarifverhandlungen. »Es muss Schluss sein mit Scheinangeboten«, erklärte er am vierten Streiktag vor dem Hauptbahnhof. Es seien »Grundrechte«, über die die Gegenseite nicht mit sich reden lasse. So sei das jüngste Angebot zur 37-Stunden-Woche keine Option wegen des Halbsatzes, dass das nur gehe, wenn genügend Personal da sei. 18 Eisenbahnverkehrsunternehmen hätten sich verpflichtet, die Arbeitszeitabsenkung mit Einstellungen und Ausbildung zu begleiten. Der bis Montag abend geplante Bahnstreik müsse nicht der letzte bleiben. »Ich wünsche vor allem nicht unseren Fahrgästen, dass irgend jemand ausloten will, wie lange wir als GDL durchhalten«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2024, Seite 5, Inland

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