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25.10.20231 Leserbrief
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Landwirtschaftsflächen schrumpfen deutlich
Braunschweig. Landwirtschaftlich genutzte Flächen in Deutschland werden laut einer Studie bis 2030 schätzungsweise um mehr als 300.000 Hektar schrumpfen. Grund dafür sei die geplante Nutzung der Flächen für Wohnraum, Straßen oder Photovoltaikanlagen, wie das Thünen-Institut für Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen am Dienstag mitteilte. Zwar sei die Nahrungsversorgung in Deutschland dadurch nicht akut gefährdet, man habe allerdings, unter anderem aufgrund der fruchtbaren Böden in Mitteleuropa, eine Verantwortung zum Schutz der Ackerflächen. (dpa/jW)
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Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 24. Okt. 2023 um 23:07 UhrInzwischen gibt es Agri-Photovoltaik (https://www.ise.fraunhofer.de/de/leitthemen/integrierte-photovoltaik/agri-photovoltaik-agri-pv.html), die Koexistenz von PV- und agrarischer Nutzung ermöglicht. Agri-Photovoltaik ist nicht überall ökonomisch sinnvoll einsetzbar, z.B. hier im stürmischen Norden. Vor meiner Haustür kann ich aber eine Wiese mit PV sehen (155 x 290 m²), da weiden Schafe und stellen sich bei Bedarf in den Schatten der Tafeln. PV hat übrigens die 50fache Energieeffizienz von Biogas. Aber mit dem Nachteil, dass das Speichern von Strom schwierig und teuer ist, Mais kann man silieren, Gas bunkern. Innerörtliche Verdichtung von Wohnraum wäre möglich, dafür gibt es aber nicht viele Anreize.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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