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Rügen: Eilantrag gegen LNG-Pipeline gescheitert

Stralsund. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ist mit einem Eilantrag gegen den Bau eines Abschnitts der Anbindungsleitung für das auf Rügen geplante LNG-Terminal gescheitert. Wie das Bergamt Stralsund am Donnerstag mitteilte, lehnte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den Antrag gegen den dafür erlassenen Planfeststellungsbeschluss ab. Die DUH bemängelte gleichentags in einer Mitteilung, die Entscheidung sei »nach nur summarischer Prüfung« erfolgt. Weil sich die Behörde bei der Genehmigung auf Gutachten zur mittlerweile gesprengten Nordseepipeline Nord Stream 2 stütze, verlangte die DUH Einsicht »in bisher geheimgehaltene Unterlagen« des Projektes. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.09.2023, Seite 5, Inland

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