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EZB erhöht Leitzins auf 4,5 Prozent

Frankfurt am Main. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Leitzins am Donnerstag zum zehnten Mal in Folge angehoben, und zwar erneut um 0,25 Prozentpunkte. Der Satz, zu dem sich Banken Geld leihen, liegt damit bei 4,5 Prozent; der Einlagensatz, den sie für das Parken von Geld erhalten, bei vier Prozent. Das ist das höchste Niveau seit dem Start der Währungsunion 1999. Laut EZB-Präsidentin Christine Lagarde fiel die Entscheidung nicht einstimmig, aber mit einer »soliden Mehrheit« der EZB-Räte. Zur Begründung hieß es, die Inflation »dürfte noch zu lange zu hoch bleiben«. Nach der Verkündung des Zinsentscheids, der eine Rezession wahrscheinlicher macht, korrigierte die Zentralbank ihre Prognosen für die Währungsunion nach unten. Die Teuerungsrate soll im Durchschnitt dieses Jahres bei 5,6 statt 5,4 Prozent liegen, das Wachstum bei 0,7 statt 0,9 Prozent. (AFP/Reuters/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.09.2023, Seite 1, Inland

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