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Insolvente Kryptobörse mit Milliardenschulden

New York. Fast 3,1 Milliarden US-Dollar schuldet die insolvente Kryptobörse FTX nach eigenen Angaben ihren 50 größten Gläubigern. Wie aus am Wochenende veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorgehe, entfielen allein auf die zehn größten Investoren etwa 1,45 Milliarden Dollar. Nachdem Kunden als Reaktion auf die heimliche Verschiebung von Einlagen im Volumen von zehn Milliarden Dollar massenhaft Kapital abgezogen hatten, hatten FTX und Tochtergesellschaften am 11. November im US-Bundesstaat Delaware Konkurs angemeldet. Etwa eine Million Kunden soll von der Pleite der Kryptobörse betroffen sein. Man habe eine strategische Überprüfung der globalen Vermögenswerte eingeleitet und bereite sich nun auf den Verkauf oder den Umbau einiger Geschäfte vor, erklärte FTX. Laut Gerichtsunterlagen wurde gegen FTX-Eigner Sam Bankman-Fried eine Sammelklage eingereicht. Die von der Börse angebotenen verzinsten Kryptowährungskonten hätten wegen einer fehlenden Lizenz nicht in den USA angeboten werden dürfen, hieß es darin. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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→Leserbriefe
  • Reinhard Hopp aus Berlin 21. Nov. 2022 um 10:58 Uhr
    Ins Klardeutsche übersetzt heißt das: Mal wieder ist ein globaler Raubzug mit einer gigantischen Beute gelungen. Strafrechtliche Konsequenzen? Vollkommen irrelevant. Jeder Autodieb geht ein weitaus höheres persönliches Risiko ein.
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