-
12.11.2022
- → Kapital & Arbeit
EU-Kommission korrigiert Prognose
Brüssel. Die EU-Kommission hat ihre Wirtschaftsprognose für 2023 deutlich nach unten korrigiert. Um 0,3 statt 1,5 Prozent soll das Bruttoinlandsprodukt in der EU im kommenden Jahr wachsen, erklärte die Brüsseler Behörde am Freitag. Über den Winter werde die Wirtschaft dabei zwischenzeitlich in eine Rezession rutschen. Gründe seien unter anderem hohe Energiepreise und die schwache Kaufkraft der Haushalte durch die Inflation. Die wird laut Kommission im Jahresdurchschnitt 2022 bei 9,3 Prozent liegen. Bisher lag die Prognose bei 8,3 Prozent. 2023 werde ein Jahresdurchschnitt von 7,0 Prozent erreicht. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
