Boeing: Rote Zahlen auch im zweiten Quartal
Seattle. Steigende Kosten für das neue US-Präsidentenflugzeug haben Boeing im zweiten Quartal tiefer in die roten Zahlen gedrückt als erwartet, berichtete Reuters am Dienstag. Der bereinigte Verlust je Aktie lag mit 76 Cent mehr als doppelt so hoch wie Analysten im Schnitt erwartet hatten (30 Cent). Allein 280 Millionen US-Dollar schrieb Boeing erneut auf die »Air Force One« ab. Die US-Regierung hatte 2018 zwei Maschinen vom Typ Boeing 747-8 für einen Fixpreis von 3,9 Milliarden US-Dollar bestellt. Doch Boeing liegt bei dem Auftrag vier Jahre hinter dem Zeitplan und mehr als eine Milliarde über dem Budget. (Reuters/jW)
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