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Spanien: Festnahmen nach Grabschändungen

Madrid. In Spanien sind drei mutmaßliche Neonazis festgenommen worden, die unter anderem mehrere jüdische Friedhöfe und Synagogen geschändet haben sollen. Ihnen wird vorgeworfen, in Madrid und in Burgos, gut 250 Kilometer nördlich der Hauptstadt, mindestens sieben »extremistische Hassverbrechen« begangen zu haben, wie unter anderen die Zeitung El País berichteten. Die zwei Männer und eine Frau im Alter zwischen 36 und 42 Jahren sollen für zahlreiche neonazistische Schmierereien verantwortlich sein und auch eine Fahne von Israel öffentlich verbrannt haben. Geschändet wurden den Angaben zufolge unter anderem die jüdischen Bereiche der bekannten Madrider Friedhöfe La Almudena und Hoyo de Manzanares. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2022, Seite 15, Antifaschismus

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