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Faschistische Provokation am Tempelberg

Jerusalem. Der faschistische israelische Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir hat erneut mit einem Besuch auf dem für Juden wie Muslime heiligen Tempelberg in Jerusalem provoziert. Auf Videoaufnahmen der Nachrichtenagentur AFP waren am vergangenen Donnerstag Ben-Gvir und hunderte weitere Personen auf dem Gelände zu sehen, darunter israelische Siedler, die sich bereits in den frühen Morgenstunden dort eingefunden hatten. Ben-Gvir heizte die Stimmung mit provozierenden Äußerungen an. »Seht euch an, was hier geschieht: Juden beten und fühlen sich als die rechtmäßigen Eigentümer dieses Ortes«, sagte der Chef der Regierungspartei Otzma Jehudit (Jüdische Kraft) in einem auf dem Gelände aufgenommenen und im Onlinedienst Telegram veröffentlichten Video. Ben-Gvirs Besuch wurde unter anderem von Jordanien scharf kritisiert. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2026, Seite 15, Antifaschismus

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