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Union scheitert mit Vorstoß für Panzerlieferungen

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
Will deutsche Kampfpanzer in der Ukraine sehen: Johann Wadephul

Berlin. Die Union ist am Mittwoch im Bundestag mit einem Vorstoß gescheitert, mit dem sie eine stärkere militärische Unterstützung für die Ukraine erreichen wollte. Für den Entschließungsantrag stimmten in namentlicher Abstimmung 179 Abgeordnete, dagegen 476. Es gab eine Enthaltung. In dem Text hatte die CDU/CSU-Fraktion verlangt, die Lieferungen »in Quantität und Qualität unverzüglich und spürbar zu intensivieren«. So sollten »gepanzerte Waffensysteme« aus Bundeswehrbeständen abgegeben werden, es solle zudem schnell über Angebote der Rüstungsindustrie zur Lieferung von Schützen- und Kampfpanzern entschieden werden. Für die Union sagte Johann Wadephul in der Debatte, die Bundesregierung solle mindestens die Initiative ergreifen, gemeinsam mit Verbündeten zu solchen Lieferungen zu kommen. Für die SPD wies Ralf Stegner den Vorstoß zurück. Er mahnte zu einem »kühlen Kopf und Besonnenheit«. Dazu gehöre auch Verantwortung dafür, »dass sich dieser Krieg nicht weiter ausdehnt«. Auch Rednerinnen und Redner von Grünen und FDP stellten sich gegen den Unionsantrag, obwohl es in ihren Reihen auch Rufe nach solchen Panzerlieferungen gibt. (AFP/jW)

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Erschienen am 29.09.2022, Inland

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