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CDA fordert Neuaufstellung der Union
Berlin. Der »Arbeitnehmerflügel« der CDU fordert eine breitere Neuaufstellung der Partei. Der Bundesvorstand der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) habe einen Appell zur »Reform einer Volkspartei« beschlossen, berichtete das ZDF am Sonntag. »Wir werden unserem Anspruch, Volkspartei zu sein, nicht mehr gerecht«, heißt es demnach in dem vierseitigen Grundsatzpapier. Zu viele gesellschaftliche Gruppen kämen in der Union kaum noch vor. Die »Breite der Gesellschaft« müsse »in der Partei, in ihren Debatten und in ihren Parlamenten wieder erkennbar sein«.
Auch der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, erklärte gegenüber Bild, es gebe »keine Ewigkeitsgarantie für die Volksparteien CDU und SPD im Grundgesetz«. »Parteien, die sich nicht verändern, sterben.« Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) will indes die Debatte um die »Stadtbild«-Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz wiederbeleben. Die Debatte sei »richtig« gewesen, sagte Rhein der Bild am Sonntag. »Doch, wir müssen es diskutieren und wir müssen dann am Ende auch Lehren daraus ziehen.« (Reuters/AFP/jW)
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