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IfW: Wo sich die Container stauen

Kiel. Der Stau von Containerschiffen in der Nordsee ist im Juni weiter gewachsen. Inzwischen machten sie mehr als zwei Prozent der globalen Frachtkapazität aus, teilte das Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) am Mittwoch mit. Auch vor chinesischen Häfen wachse die Warteschlange. Vor Shanghai und der angrenzenden Provinz Zheijang seien gegenwärtig mehr als vier Prozent der globalen Frachtkapazität gebunden. Ein Ende der Staus sei »nicht in Sicht«, so Vincent Stamer vom IfW. In Nordamerika habe sich die Lage dagegen entspannt. Die Nachfrage nach Konsumgütern in den USA habe nachgelassen. Während die Kosten für Warenlieferungen von Asien an die Westküste Nordamerikas seit Beginn dieses Jahres um knapp die Hälfte gefallen seien, seien die für Transporte von Asien nach Nordeuropa noch sechsmal so hoch wie vor zwei Jahren, so Stamer. In russischen Häfen sei der Handel mit Europa eingebrochen, aber der mit Asien floriere. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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