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LGBT-Inhalte: Russland verhängt Bußgelder

Moskau. Ein russisches Gericht hat Bußgelder gegen den Facebook- und Instagram- Mutterkonzern Meta und die Videoplattform Tik Tok verhängt, weil sie Inhalte zu LGBT-Themen nicht entfernen wollen. In getrennten Anhörungen verhängte ein Gericht in Moskau am Dienstag ein Bußgeld von vier Millionen Rubel (50.000 Euro) gegen Meta und eine Geldstrafe von zwei Millionen Rubel gegen Tik Tok. Der Straftatbestand betrifft die Verbreitung von Informationen zur Förderung homosexueller Beziehungen, wie das Gericht gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti klarstellte. Ein entsprechendes Gesetz war 2013 verabschiedet worden.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.04.2022, Seite 15, Feminismus

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