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Kolumbien: Getötete als Guerilleros ausgegeben

Bogotá. Das kolumbianische Militär hat getötete Zivilisten laut Menschenrechtlern fälschlicherweise als Kämpfer dargestellt. Die Aktivisten kritisierten am Mittwoch (Ortszeit), dass die Armee elf bei einem Einsatz im Süden des Landes Getötete als »Guerilleros« ausgegeben hatte, obwohl vier davon »Zivilisten, darunter auch Indigene«, seien. Die Armee und die Regierung hatten angegeben, dass es sich um Mitglieder einer Dissidentengruppe der aufgelösten FARC handele. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2022, Seite 7, Ausland

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