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Irland gibt bei Mindeststeuer nach

Dublin. Irland beugt sich internationalem Druck und erhöht seine Unternehmenssteuer. Das Kabinett beschloss am Donnerstag abend, den Steuersatz für Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 750 Millionen Euro von 12,5 auf 15 Prozent zu erhöhen. Das EU-Land trägt damit die angestrebte globale Reform mit. Der Inselstaat gilt neben Luxemburg als erfolgreichste Steueroase innerhalb der EU und hat das Geschäftsmodell stets verteidigt. Anscheinend gibt das Land jetzt dem Druck nach. Im Juli hatten sich die Finanzminister der G-20-Gruppe auf eine Reform internationaler Steuerregeln im Digitalzeitalter geeinigt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2021, Seite 2, Kapital & Arbeit

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