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Wintereinbruch kostet Bahn 67 Millionen

Berlin. Der starke Wintereinbruch Anfang Februar – also im Winter – hat bei der Deutschen Bahn zu Umsatzverlusten in Höhe von 67 Millionen Euro geführt. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Torsten Herbst hervor. Wegen der Folgen des Sturms Tristan fielen den Angaben zufolge bundesweit wegen Schnee und Kälte rund 30.000 Zugfahrten komplett oder teilweise aus. Zuvor hatte die Rheinische Post berichtet. »Die Schneeräumungsstrategie der Deutschen Bahn AG braucht dringend ein umfassendes Update«, sagte Herbst. Mehrere Eisenbahnunternehmen hätten eklatante Mängel beim Infrastrukturbetreiber DB Netz beklagt. Ein Sprecher der Deutschen Bahn wies die Kritik zurück. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.04.2021, Seite 5, Inland

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