-
12.04.2021
- → Ausland
Myanmar: Mehr als 700 Tote seit Militärputsch
Yangon. In Myanmar sind seit dem Militärputsch Anfang Februar 701 Zivilisten getötet worden. Das geht aus Statistiken der myanmarischen Menschenrechtsorganisation Assistance Association for Political Prisoners (AAPP) hervor, die am Wochenende veröffentlicht wurden. Allein am Freitag sollen demnach in der Stadt Bago mehr als 80 Menschen bei Demonstrationen getötet worden sein. Die Junta spricht für den Zeitraum seit Februar von weitaus geringeren Todesfallzahlen. Ein Militärsprecher gab die Zahl der getöteten Zivilisten am Freitag mit 248 an. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!