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Vor Küste Libyens 43 Flüchtlinge ertrunken

Genf. Beim Untergang eines Bootes mit Flüchtlingen sind vor der Küste Libyens mindestens 43 Menschen ertrunken. Zehn Personen seien gerettet und in die Stadt Suwara im Westen des Landes gebracht worden, teilten die Internationale Organisation für Migration (IOM) und das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Mittwoch mit. Den Angaben zufolge hatte das Boot am frühen Dienstag morgen in der Küstenstadt Sawija abgelegt. Es sei nur wenige Stunden nach der Abfahrt bei schlechten Bedingungen auf See gekentert, als der Motor ausgesetzt habe. Bei den Überlebenden handle es sich um Flüchtlinge aus Côte d’Ivoire, Nigeria, Ghana und Gambia. Sie hätten berichtet, dass die Ertrunkenen Männer aus Westafrika gewesen seien, erklärten die beiden Organisationen weiter. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.01.2021, Seite 1, Ausland

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