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Kriegsbündnis NATO beginnt »Reformdebatte«

Brüssel. Im Kriegsbündnis NATO hat ein Jahr nach der »Hirntod«-Kritik von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eine Debatte über konkrete »Reformvorschläge« begonnen. Die Außenminister der 30 Bündnisstaaten debattierten am Dienstag erstmals über Handlungsempfehlungen einer Expertengruppe. Die insgesamt 138 Vorschläge zielen darauf ab, »die politische Zusammenarbeit« in der Allianz zu verbessern und »schneller zu Entscheidungen zu kommen«. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) nannte zum Auftakt der Beratungen als Ziel, die NATO mit einer Art »Frischzellenkur fit für die Herausforderungen des nächsten Jahrzehnts« zu machen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.12.2020, Seite 2, Ausland

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