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Haribo-Werk erhielt öffentliche Fördermittel

Wilkau-Haßlau. In das einzige, von der Schließung bedrohte ostdeutsche Haribo-Werk in Wilkau-Haßlau sind zu Beginn der 1990er Jahre umgerechnet mehr als eine halbe Million Euro an öffentlichen Fördermitteln geflossen. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums an die Zwickauer Linke-Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann hervor. »Öffentliche Fördergelder abgreifen, Gewinne abschöpfen, in nicht ausreichendem Maße modernisieren und nun die Beschäftigten mit der Begründung eines zu hohen Modernisierungsbedarfes vor die Tür setzen, ist wirklich schlechter Stil der ­Haribo-Geschäftsführung«, monierte Zimmermann. Sie appellierte an das Unternehmen, Alternativen zu einer Schließung zu prüfen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2020, Seite 5, Inland

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