-
02.11.2020
- → Feuilleton
Aufforderung zum Sprachtanz
Für ihr »unverwechselbares« Lebenswerk hat die Dichterin Elke Erb am Sonnabend in Darmstadt den Georg-Büchner-Preis entgegengenommen. Die 82jährige bedankte sich in ihrer Rede mit einem, wie es der Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Ernst Osterkamp, ausdrückte, »graziösen Sprachtanz durch Büchners Werk«. Erbs Rede war vor der Verleihung aufgezeichnet worden. Sie hatte nicht auf der Bühne sprechen wollen. Ihr Laudator, der Lyriker Hendrik Jackson, nannte ihre Gedichte, ein »Kleinod eines gelebten Denkens«. Erb, deren Laufbahn 1975 in der DDR begann, ist seit 1951 die elfte Frau, die den Preis erhielt. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!