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US-Post nimmt Abstand von Kürzungsplan

Washington. Im Streit über die Briefwahl in den USA legt der Chef der US-Post, Louis DeJoy, seine Kürzungspläne für das Unternehmen auf Eis. Bis zur Präsidentenwahl im November würden alle Initiativen ausgesetzt, teilte DeJoy am Dienstag mit. DeJoy, der vor seiner Ernennung Präsident Donald Trump und dessen Republikaner mit Spenden in Millionenhöhe unterstützt hatte, beugte sich damit der Kritik von Demokraten. Sie fürchteten, dass der weitere Abbau bei der Post die Briefwahl beeinträchtigen und Trumps Wahlchancen erhöhen könnte. Die Öffnungszeiten von Postämtern sollten genauso wenig geändert werden wie Standorte von Briefkästen. Auch sollten keine Verteilzentren geschlossen werden. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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