Zum Inhalt der Seite

Arbeitsagentur braucht zehn Milliarden Euro auf

Berlin. Die Bundesagentur für Arbeit hat im Zusammenhang mit der Coronakrise im ersten Halbjahr zehn Milliarden Euro ihrer Rücklagen aufgebraucht. Eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Zeitungsbericht der FAZ. Die Mittel wurden demnach vor allem für das Kurzarbeitergeld genutzt, das die Bundesregierung zur Linderung der wirtschaftlichen Folgen der Krise eingeführt hat. Für das zweite Halbjahr wollte die Sprecherin keine Prognose wagen. Sollte die Rücklage der Bundesagentur von rund 26 Milliarden Euro zum Jahresende komplett aufgebraucht sein, gäbe es einen Bundeszuschuss für die Behörde, sagte sie. Die FAZ zitierte allerdings aus einem Bericht der Agentur, wonach für die zweite Jahreshälfte »weitere, teilweise erhebliche Mehrausgaben« zu erwarten seien. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.08.2020, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!