-
03.08.2020
- → Feuilleton
Staatliche Einkaufstour
Der Bund erweitert seine Kunstsammlung, um Künstlern in der Coronakrise zu helfen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, dafür sei der diesjährige Ankaufsetat der Sammlung zeitgenössischer Kunst innerhalb des Programms Neustart Kultur um 2,5 Millionen auf drei Millionen Euro erhöht worden. Mit dem Geld sollen den Angaben zufolge noch in diesem Jahr etwa 150 Kunstwerke für die Sammlung gekauft werden. Eine unabhängige Ankaufskommission solle sowohl auf Kunstmessen als auch bei Künstlern direkt und in Galerien entsprechende Werke aussuchen. Von der breiten Streuung der Ankäufe sollten vor allem kleinere Galerien profitieren und durch den Direkterwerb in Ateliers Künstler »ermutigt und unterstützt werden«. Normalerweise steht der Sammlung eine halbe Million Euro pro Jahr zur Verfügung. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!