-
23.07.2020
- → Feuilleton
Außer Haus
Die schwedische Nobelstiftung hat wegen der Coronapandemie ihr traditionelles Bankett im Dezember abgesagt. Auch die dazugehörige Preisverleihung werde in diesem Jahr in »neuen Formen« stattfinden, teilte die Stiftung am Dienstag mit. Das Bankett im Stockholmer Rathaus am 10. Dezember – dem Todestag von Alfred Nobel – bildet üblicherweise nach der Preisverleihung den Abschluss der sogenannten Nobelwoche, in der die Preisträger des Jahres zu Gesprächen und zur Preisverleihung in die schwedische Hauptstadt Stockholm kommen. Die Veranstaltung fiel zuletzt 1956 aus. Lars Heikensten, Chef der Nobelstiftung, deutete an, dass die Gewinner ihre Auszeichnungen in ihren Heimatländern oder in Botschaften erhalten würden. Unter den rund 1.300 Gästen des Banketts sind normalerweise die Preisträger sowie das schwedische Königshaus. Nur der Friedensnobelpreis wird separat in Oslo vergeben. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!