Zum Inhalt der Seite

EU prognostiziert Große Depression

Brüssel. Die Coronakrise stürzt die EU in die schwerste Rezession ihrer Geschichte, eine, »wie es sie seit der Großen Depression nicht mehr gegeben hat«, sagte Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni am Mittwoch zur Frühjahrskonjunkturprognose. In der Euro-Zone könnte die Wirtschaftsleistung dieses Jahr um 7,7 Prozent schrumpfen, in der EU als Ganzes um 7,4 Prozent. Die BRD werde mit einem Minus von 6,5 Prozent etwas besser abschneiden und sich nach Einschätzung der Kommission mit 5,9 Prozent Wachstum 2021 schneller erholen als andere Staaten. Die offizielle Arbeitslosenrate in der Euro-Zone wird laut Prognose auf knapp zehn Prozent in diesem Jahr steigen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.05.2020, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!